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Ernährung von ausgewachsenen Hunden

Bei den meisten Hunden ist allein der Energie- und Nährstoffbedarf für den Erhaltungsstoffwechsel zu erfüllen. Das bedeutet, sie benötigen Energie zur Erhaltung der Atmung, des Kreislaufs sowie für die Futteraufnahme und die Verdauung. Dazu gehören aber auch Bewegungen zur Gesunderhaltung, also z.B. kleinere Spaziergänge, Agility, 1-2 Stunden laufen am Fahrrad usw. Der Energiebedarf unterscheidet sich zusätzlich aufgrund des Alters, der Aktivität, der Haltungsbedingungen oder auch der Rasse. Daher sollte die Futterzuteilung immer nach dem Energiebedarf jedes einzelnen Hundes erfolgen. Hunde, die im Freien gehalten werden, insbesondere bei ungünstigen Klimabedingungen, benötigen mehr Energie als unsere Haushunde.



Kleine Rassen haben aufgrund ihrer erhöhten Aktivität stets einen erhöhten Energiebedarf und stellen besondere Ansprüche an die Futterstruktur (Größe, Härte, etc.) und Verdaulichkeit. Die Zunahme des Energiebedarfs ist bei verschiedenen Belastungen sehr unterschiedlich. Während bei Rennhunden, denen nur kurzfristige Sprintleistungen abverlangt werden, ein geringer Energiebedarf einkalkuliert werden muss, benötigen Dienst- und Führhunde, die über mehrere Stunden täglich im Schritt bewegt werden, eine wesentlich höhere Energiemenge.

Generell gilt: Je länger die Arbeitsbelastung dauert, desto fett- und eiweißreicher sollte die Nahrung sein. Bei Sprintbelastungen ist ein breites Spektrum an Kohlenhydraten (Getreidearten, Gemüse) von Vorteil. Eine zu hohe Eiweißaufnahme könnte hier sogar nachteilig wirken, denn Eiweiß ist primär kein Brennstoff.

Auch das Alter des Tieres spielt eine entscheidende Rolle bei der Auswahl des Futtermittels. Jungtiere haben aufgrund erhöhter Bewegungsaktivität in der Regel einen größeren Energiebedarf, während Hunde ab dem 7. Lebensjahr an Aktivität verlieren.

Da die meisten Hunde in unserer Gesellschaft heute mit industriell hergestellten Alleinfuttermitteln ernährt werden, treten Nährstoffmängel so gut wie nicht mehr auf.

Vielmehr kommt es häufig zu einer Überversorgung mit Eiweiß aber auch mit Mineralien oder Vitaminen, was insbesondere bei älteren Tieren häufig zu Problemen führt.

Die immer öfter auftretende Eiweißüberversorgung, insbesondere bei Feuchtnahrung, kann in der Regel abgeschwächt werden, indem diese mit proteinarmen Nahrungsmitteln, z.B. Reis, Kartoffeln, Nudeln, Haferflocken, Weizenkeime oder Weizenkleie gemischt werden.

Eine Eiweißüberversorgung zeigt sich oft über eine unerwünscht weiche Kotkonsistenz und eine zunehmende Durchfallhäufigkeit. Eiweißabbauprodukte können zu Leber- und Nierenbelastungen führen oder es kommt zu allergischen Reaktionen über die Haut (Pusteln, rote Stellen,...). Eine unzureichende Proteinversor-gung zeigt sich in vielfältiger Auswirkung auf den Organismus. Meist kommt es aufgrund mangelnder Akzeptanz des Futters zu einer verminderten Fresslust und die Anfälligkeit für Haut- und Darmerkrankungen steigt. Fast immer wird das Fell stumpf und brüchig.

Ein typischer Fehler bei der Energiebewertung von Futtermitteln ist, die Nahrung an nur einem Rohstoff, z.B. dem Rohprotein auszusuchen. Gerade die Versorgung mit hoch verdaulichem Fett, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen steht mit dem Leistungsstoffwechsel in direktem Zusammenhang. Achten Sie daher stets auf die Energieangaben des Herstellers (wenn er sie denn angibt!), dies sind einmal das verdauliche Roh-protein und die verdauliche Energie. Denn nur diese Angaben sagen Ihnen etwas über die tatsächliche Verwertbarkeit der Nahrung.
Knoblauch-Komplex
Vitamine und Spurenelemente unterstützen und beschleunigen die Regeneration der Haut und potenzieren so den insektenabweisenden Effekt der ätherischen Öle aus Knoblauch und Bärlauch nochmals durch eine Verstärkung der Ausdünstung. Durch die antiallergischen Inhaltsstoffe können Juckreiz, schmerzhafte Schwellungen und andere allergische Reaktionen rasch abklingen bzw. verhindert werden.
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