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Hund im Auto lassen – die Hitzefalle Auto

Die Temperaturen verheißen es uns – es ist endlich Sommer!

Während die meisten von uns diese Sommertage mit ihren heißen Temperaturen genießen, können sie für unsere Vierbeiner im Auto schnell zur Hitzefalle werden.
Der Innenraum des Fahrzeugs heizt sich innerhalb weniger Minuten enorm auf.

Hunde sind, im Gegensatz zu uns Menschen, aufgrund mangelnder Schweißdrüsen nicht in der Lage, die Körpertemperatur durch Schwitzen zu regulieren. Die Vierbeiner können sich lediglich durch Hecheln ein wenig Abkühlung verschaffen – aber eben nur ein wenig.

 

Hecheln bei diesen Temperaturen ist eine Höchstleistung
für Hund und Katze.

Hier wird ganz schnell eine Atemfrequenz von bis zu 400 Atemzügen pro Minute erreicht. Eine Wahnsinnsbelastung, die einem Hochleistungssportler gleich kommt. Aber das hält der Körper nicht lange unbeschadet aus. Hier wird schnell eine Grenze erreicht, die lebensbedrohlich werden kann. Im Auto bieten sich keine kühlen, schattigen Plätze, an die sich die Vierbeiner zurückziehen können. Infolge der starken Überhitzung treten recht schnell ernsthafte Kreislaufprobleme auf, die leider nicht selten zum Tod des Tieres führen können.

Gerade jetzt, wo der Sommer uns alle voll im Griff hat, sollte unseren Haustieren jede unnötige Autofahrt erspart werden, selbst unvorhersehbare Hindernisse wie Staus, Baustellen oder viele Ampelphasen können für sie zur Tortur werden.

Auch ich kann meinen beiden Fellmäusen die Autofahrt im Sommer nicht immer ersparen. Da will jede Fahrt gut geplant sein, auch wenn es nur ein Abstecher ins Büro ist, die Fahrt zur Hundeschule oder in den Wald.

 

Tipps aus meinem Hunde-Nähkästchen

Vor einer geplanten Fahrt das Auto möglichst an einem schattigen Platz parken, Fenster und Türen öffnen. So kann schon mal schön durchgelüftet werden.

Immer Wasser dabei haben: in Trinkflaschen, Sprühflaschen, alles womit man Wasser transportabel machen kann, Hauptsache Erfrischung. Und wenn was übrig bleibt, dann kann man immer noch die Blumen gießen…ich nehme mir ja auch was zu trinken mit, wenn ich Auto fahre.

Abkühlung auch für die wasserscheuen Exemplare: ein Badetuch oder ein größeres Handtuch, das ist ruck-zuck nass gemacht und bietet schnell eine kühle Unterlage. ACHTUNG!!! Deckt eure Fellnasen niemals mit nassen Handtüchern ab. Dies kann zu einem gefährlichen Hitzestau führen!

Ist der Hund, so wie meine Exemplare, eher die wasserscheue Ausführung? Auch hier haben wir einen Tipp für einen schnellen Frische-Kick mit Pflegepotential, das St. Diem’s Derma Pflegepray (extra Tipp: Flasche im Kühlschrank aufbewahren. Gekühlt wirkt es noch erfrischender.

Im Winter oft eine große Hilfe – warum nicht auch im Sommer?!

Keine Folie zur Hand – hört sich jetzt seltsam an, sieht wahrscheinlich auch mehr als seltsam aus, Backpapier, welches Zuhause im Backofen gegen „anbrutzeln“ hilft, warum soll das nicht auch gegen Sonneneinstrahlung helfen. Und ganz ehrlich, mir ist das Wohlergehen meiner Fellmeute wesentlich wichtiger, als die verstörten Blicke meiner Mitmenschen, die dann glauben ich hätte einen Sonnenstich. 😉

Und vor allem – niemals die Tiere, egal ob Hund oder Katze, alleine im Auto lassen – auch nicht bei geöffneten Scheiben. Der einströmende Sauerstoff reicht nicht aus um die übermäßige Hitzeentwicklung auszugleichen.

 

Und nicht zu vergessen! Die Fußballen unserer Vierbeiner!

Bei hohen Temperaturen heizen sich die Straßenbeläge ebenfalls „tierisch“ auf. Nicht selten hat das schon zu Verbrennungen, Blasen und Rötungen geführt. Hier auch öfter mal den Weg über Grünflächen wählen.

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